Der Frühling hält Einzug. Für unsere Winterdienstler endet eine anspruchsvolle Saison. Wir finden, es ist höchste Zeit für einen respektvollen und wertschätzenden Blick zurück. Denn Winterdienst wirkt oft unsichtbar, weil er im besten Fall „einfach funktioniert“. Genau darin liegt seine Stärke: Unsere Winterdienstler sorgen dafür, dass Wege sicher bleiben, bevor Kunden, Besucher oder Mitarbeiter den ersten Schritt machen. Frank Berghoff bringt dafür die passende Mischung aus Erfahrung und Bodenständigkeit mit. Er ist 66, arbeitet im Garten- und Landschaftsbau als Allrounder und liebt Technik: „Ich fahre vor allem Maschinen.“ So klingt einer, der Verantwortung nicht groß ankündigt, sondern liefert.
Franks Karriere bei uns beginnt familiär: Er kam über seine Frau zu UNIVERSAL, die seit rund 20 Jahren im Büro als Objektleiterin arbeitet. Als im GaLaBau Unterstützung gesucht wurde, griff er zu und blieb. „Ich bin seit elf Jahren bei UNIVERSAL“, erzählt er, „Damals habe ich mich dort beworben und wurde genommen.“ Für uns steht dahinter mehr als ein Einstieg: Treue, Verlässlichkeit und Menschen, die einander Türen öffnen.
Im Garten- und Landschaftsbau zeigt sich Franks Allrounder-Mentalität über das ganze Jahr. Und erst recht im Winter, wenn Außenflächen nicht nur gepflegt, sondern vor allem sicher gehalten werden müssen. Für Frank und viele im Team bedeutet das, dass der GaLaBau nahtlos in den Winterdienst übergeht. Zwar mit derselben Verlässlichkeit, nur unter deutlich härteren Bedingungen. Wer Winterdienst auf Schneeschieben reduziert, verpasst den Kern. Der Winterdienst ist recht umfangreich. „Er startet im Herbst mit Vorbereitungen, Streukisten stellen und auffüllen. Danach läuft Bereitschaft von November bis März, „24/7“. Jeder trägt eigene Objekte, hält Flächen frei, streut, füllt nach und fährt Streugut aus“, erläutert Frank.
„Es gibt keine festen Zeiten“, sagt Frank, „der Anruf kann immer kommen.“ Abends um zehn oder morgens um zwei: Wenn es schneit, klingelt das Handy. Diese Bereitschaft verdient Anerkennung. Unsere Winterdienstler planen nicht nur Touren, sie halten auch ihren Alltag flexibel; sie stehen auf, wenn andere liegen bleiben. Das braucht Disziplin, einen klaren Kopf und den Willen, auch bei Eiseskälte zuverlässig zu handeln.
Der Winterdienst fordert den Körper, doch Profis setzen auf kluge Routinen. Der 66-Jährige schaut auf Wettervorhersagen, damit er Schnee oder Regen „schon im Hinterkopf“ hat. Und dann kommt die bodenständige Abendstrategie: „Meine Stullen und den Tee oder Kaffee bereite ich schon am Abend vor.“ Wir schätzen diese Haltung sehr: nicht jammern, sondern organisieren. Wer so denkt, bringt Sicherheit in jede Schicht, selbst wenn die Nacht kurz bleibt und die Kälte in die Finger kriecht.
Eingespielt, routiniert, trotzdem aufmerksam
Ein Ritual am Wintermorgen? Aus dem Fenster schauen und hoffen, dass es Frühling wird“, erzählt er lachend. Den Rest übernimmt ein angenehmes Wir-Gefühl: „Wir sind ein eingespieltes routiniertes Team. Viele sind schon seit zehn Jahren oder länger dabei. Neue Kollegen begegnen unseren Aufgaben mit Respekt, denn „die Maschinen haben ja recht viele Knöpfe“. Doch mit Übung wird aus Aufregung Routine“, ergänzt Frank Berghoff. Genau diese Mischung macht gute Winterdienstler aus: Technik beherrschen, ruhig bleiben, sauber abarbeiten und trotzdem wach für Details sein.
Schnee gilt als „normal“, sagt Frank, darauf stellt man sich ein. Schwieriger wird Blitzeis. Diesen Winter gab es „fünf, sechs Mal“ diese besondere Herausforderung. Wenn Flächen früh morgens „schon Publikum haben“, steigt der Druck, weil jede Minute zählt. Unsere Winterdienstler arbeiten dann wie Schutzengel mit Streugut und Räumtechnik: schnell, konzentriert, mit Blick auf Wege, Eingänge und Gefahrenstellen. Frank bringt es auf den Punkt: „Die Hauptsache bleibt, dass niemand ausrutscht und sicher zum Objekt kommt“. Würde er den Job einem Film-Genre zuordnen, wären es wohl Horror oder Thriller, erzählt er lachend. Wenn Autofahrer bei starkem Schneefall direkt vor dem Räumungsdienst parken, weil sie da ‚schon immer‘ geparkt haben, wird aus Horror auch schnell mal eine Komödie. Genau in solchen Momenten zeigt sich Professionalität: ruhig bleiben und Lösungen finden.
Frank empfiehlt den Job Menschen, die körperliche Arbeit mögen und immer draußen sein wollen. Der „GaLaBau“ bleibt breit aufgestellt und ist einer der vielfältigsten Berufsfelder: Hecken schneiden, Pflanzen pflegen, pflastern, Zäune bauen; sogar lateinische Fachbegriffe gehören dazu. Und warum UNIVERSAL? „Die Firma ist sehr sozial“, sagt er, „Man kann immer miteinander sprechen, der Urlaub ist anständig, das Gehalt kommt pünktlich.“ Das Lob geben wir gern zurück: Wer bei Kälte, Wind und Stress zuverlässig arbeitet, verdient Rückhalt, Respekt und ein Team, das zusammensteht. Danke, lieber Frank, für Deinen Einsatz!








